Ein kleines Feedback zum Probebiwak

Freitag 4.5.
Anreise und Aufbau des Lagers für die Nacht. Trotz riesiger Mengen an Inventar verlief dies relativ zügig sodass wir uns schon bald um das Lagerfeuer sammeln und dann auch unser erstes Abendbrot vorbereiten konnten. Trotz ausgelassener Feierlaune war um elf Zapfenstreich und das war auch gut so.

Samstag 5.5.
Nachts stand die jeweils zweistündige Nachtwache an. Kleine Patrouillen auf dem Gelände und zwischendurch quatschen am Lagerfeuer, bis die ersehnte Ablösung kam. In den frühen Morgenstunden wurden wir dann von einem donnernden Getöse geweckt, sodass man aus dem Tiefschlaf gerissen im Schlafsack stand. Nachdem sich das Getöse als Trommelwirbel entpuppt hatte, lief alles seinen “gewohnten” Gang. Nach dem gemeinsamen Frühstück fand das große Training statt.

Pikendrill, Schwertkampf, Grundlagenfechten und Duellübungen standen auf dem Plan. Zwischendurch gab es dann Kochstunde mit dem Hauptmann. Nachmittags fand der Drill im strömenden Regen statt, aber keine Angst, unsere neu erworbene wasserfeste Ausrüstung, auch Regencape genannt, bewahrte uns vor unschönen Sachen wie Erkältung und ähnlichem. Um fünf war dann Dienstschluss und das gemütliche Lagerleben konnte beginnen. Der Abend wurde dann ganz im Sinne der Feier der Landsknechte genutzt.

Sonntag 6.5.
Nachtwache fiel zum Dank aller weg. Der Morgen brachte uns noch einmal ein kurzes Training, bevor es dann an den Abbau des Lagers ging und sich alle auf den Heimweg machten. Auf alle Fälle weiß nun jeder, was beim nächsten  Lager nicht vergessen werden darf: viele warme Sachen und noch mehr bequeme Schlafmöglichkeiten.

Mai 15, 2012

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